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Brasilianerin in Rio heiraten
Menschen, die
einfach für einander bestimmt sind !
Es
gibt Menschen, die sich begegnen müssen, und kein Weg
scheint daran vorbei zu führen.
Anscheinend gibt es sie doch, die schicksalhafte
Vorbestimmung. Die ältere Dame und ihr Mann, die mir
nach einem Kennenlernen vor kurzer Zeit während eines
gemütlichen Abends ihre Lebensgeschichte erzählten,
überzeugen davon.
Kinga, wie ihr Zweitname lautet, gehörte bereits im
Alter von fünfzehn Jahren zu einem der beliebtesten
jungen Mädchen und wurde von zahlreichen Jungen in ihrer
Umgebung heiß begehrt. Ich konnte es mir, ohne zuvor all
die Liebesbriefe gelesen zu haben, die sie im Lauf der
Jahre bekommen hatte, sofort vorstellen. Sie ist geistig
imme noch sehr frisch, hilfsbereit mit einem offenen Ohr
für jedermann und stets in guter Laune anzutreffen. Das
schönste an ihr sind ihre großen Augen mit einem
warmherzigen Glanz, die trotz ihres fortgeschrittenen
Alters immer noch sehr lebhaft und wach in die Welt
schauen.
Ihre Eltern, die aus einem anderen Land zugezogen waren,
was Kinga etwas "exotisches" verlieh, verstanden im Lauf
der folgenden Jahre ebenso wenig wie alle anderen
Menschen, dass sie allen noch so ernst gemeinten
Werbungen der jungen Männer ablehnend gegenüber stand;
handelte es sich doch vorwiegend um solche, die aus
sogenanntem guten Haus stammten, das Gymnasium oder auch
wie später sie selbst die Universität besuchten, eine
vielversprechende Karriere vor sich haben zu schienen
und zudem gutaussehend waren, so dass sich die meisten
anderen Mädchen selbst gerne von ihnen umworben gesehen
hätten.
Doch unmittelbar nach Abschluss ihres Studiums verließ
Kinga Deutschland, mit nur ein paar Kleidungsstücken und
Büchern, an denen hing, im Gepäck und dazu einen Karton
voller Briefe von ihren Eltern, Freunden und Verehrern,
die sie bis heute aufbewahrt hat und mir anschließend zu
lesen gab, um ihre Geschichte abzurunden.
Sie reiste wie eine Schwalbe in den Süden und hatte
keine Probleme, da sie bereits acht Fremdsprachen
beherrschte. Mit ihrer angeborenen Leichtigkeit lernte
sie schnell neue Menschen kennen; darunter auch ältere,
erfahrene Kollegen, die sie beruflich schätzten, sie
gleichzeitig weiterschulten, um ihr eine gute Karriere
zu ermöglichen und ihr zu einer Anstellung verhalfen.
Doch erhielt sie Heiratsanträge, gab sie alles auf, weil
sich die Bewerber erneut als allzu hartnäckig erwiesen.
Sie pflegte noch vor dem Morgengrauen zu verschwinden,
nur eine knappe schriftliche Mitteilung hinterlassend,
damit sich keiner unnötig sorgte, um in einem anderen
Land neu zu beginnen, und es verschlug sie immer weiter
weg.
Noch vor Erreichen des 30. Lebensjahres entschloss sie
sich überraschend, 3 000 km entfernt von ihrer Heimat,
den Antrag eines studierten Mannes aus guter Familie
anzunehmen, den sie erst drei Wochen lang kannte.
"Aber auch wenn er ein einfacher Arbeiter gewesen wäre;
es hätte keine Rolle gespielt. Ich fühlte mich bei ihm
vom ersten Augenblick an glücklich und geborgen," sagte
sie.
Sie heirateten, gründeten eine Familie und zogen nach
einigen Jahren nach Deutschland, weil es dort nach
Meinung ihres Mannes ein besseres berufliches Fortkommen
gäbe.
"Ich weiß nicht, weshalb ich Kinga vertrieb," erzählte
er, nachdem er bereit gewesen war, sich mit mir zu
unterhalten. Ich hatte all meine Mut zusammengenommen
und ihn um seine Stellungsnahme gebeten, weil mich die
Geschichte zu sehr interessierte und bewegte. So fuhr er
fort:
"Ich liebte sie bereits kurz nach unserer ersten
Begegnung. Alle Menschen in unsere Umgebung fanden
ebenso, unser Zusammentreffen sei etwas Besonderes und
unsere Ehe stünde unter einem ganz speziellen guten
Stern. Sie war aus weiter Entfernung auf mich zugekommen
und die erste, mit der ich ein gemeinsames Leben
aufbauen wollte.
Doch wie unter einem inneren Zwang begann ich nach
einigen Jahren, sie schlecht zu behandeln. Ich erreichte
in Deutschland beruflich mehr, als ich mir erträumt
hatte. Die Kinder waren gesund und entwickelten sich
prächtig, und wir hatten allen Grund zum Glücklichsein.
Plötzlich stieß ich meine Frau oft vor den Kopf und ging
zu allem Überfluss in meiner spärlichen Freizeit
meistens alleine meinen Hobbys nach, obwohl sie auch
ihre Freude daran hatte. Wenn sie im Winter, an deren
Kälte sie sich nicht mehr gewöhnen konnte, krank wurde,
half ich ihr erst recht nie.
Es
war im Grunde genommen alles unlogisch, denn
gleichzeitig hatte ich immer Angst, sie könnte mich
verlassen. So machte ich sie auch finanziell vollkommen
von mir abhängig. Seltsamerweise war ich dann derjenige,
der eines Tages ging. Keiner unserer Freunde und nicht
einmal unsere Kinder, die mir ins Gewissen zu reden
versuchten, konnte mich in meinem zerstörerischen
Treiben aufhalten, selbst Kinga nicht, die mich einmal
inständig darum bat."
Es war, als ob einige nur darauf gewartet hätten, dass
er sie verließ. Etliche Männer, die in der Zwischenzeit
verwitwet, geschieden oder immer noch ledig waren,
machten Kinga nach Bekanntwerden der gescheiterten Ehe
sehr rasch Heiratsanträge. Es waren wieder gutsituierte
Männer mit ansehnlichen Berufen, die ihr und den Kindern
ein schönes Leben zu bieten bereit waren.
Sie schlug zur Verwunderung aller jeden Antrag aus und
nahm, weil sie altersmäßig nichts mehr anderes bekam,
die niedrigsten und körperlich schwersten
Aushilfsarbeiten an, um sich und die Kinder ernähren und
ihnen eine gute Schulausbildung bieten zu können. Auch
störte sie es nicht, dass sie ihren ganzen Freundeskreis
verlor, der aus vorwiegend wohlhabenden Menschen bestand
und die sich ihrer Bekanntschaft plötzlich schämten.
Alle bezeichneten sie als verrückt, hielten ihr vor, die
ungewohnte schwere Arbeit körperlich nicht lange
durchzustehen und forderten sie inständig auf, sich mit
ihrem Mann auszusöhnen oder einen der Heiratsanträge
anzunehmen.
In den meisten Briefen, die sie in jener Zeit erhielt,
stand immer nur, dass keine vernünftige Frau in einer
solchen Situation derartig ernst gemeinte und
wohlwollende Anträge ausschlagen würde, und alle endeten
mit der Aufforderung des Schreibers, nie um Hilfe zu
bitten, falls sie einmal nicht mehr zurecht käme.
Kinga blieb aber weiterhin unbeirrt. Selbst als ihr Mann
zurückkehren wollte, weil er das Leben mit ihr und den
Kindern zu vermissen begann, bat sie ihn trotz aller
Mühseligkeiten um die Scheidung, in die er schließlich
vollkommen verwirrt und ermüdet einwilligte.
"Es lag so etwas Festes in ihrem Entschluss, der mich
vollkommen überrumpelte, " fügte er hinzu. "Doch
gleichzeitig wirkte sie wie ein Mensch, der nur noch wie
im Schlaf wandelnd seinen Weg geht. Inzwischen glaube
ich einfach, dass ihr jetziger Mann Schuld an allem war;
einfach, weil er existiert und sie sich irgendwann
begegnen mussten."
Kinga lernte tatsächlich bald einen Mann kennen, der
Dank eines anderen aus einem 5 500 km entfernten
Kriegsgebiet entkommen konnte, und nur innerhalb weniger
Monate heirateten sie mit der Hilfe ihnen sehr
wohlgesinnter, bislang vollkommen unbekannter Menschen,
die sich plötzlich ihrer annahmen.
"Bei unserer ersten Begegnung in einem Park waren wir
einander sofort so vertraut, wie es uns nie zuvor
passiert war," erzählte Kinga, und ihr Mann lachte bei
dieser Erinnerung. "Es gab jede Menge Bänke; aber nein,
wir steuerten plötzlich beide nur diese eine an. Er kam
von rechts, ich von links, und dann rannten wir
plötzlich wie zwei kleine Kinder auf die Bank zu.
Wir erreichten sie gleichzeitig und jeder setzte sich
atemlos auf eine Seite. Als wir uns dann anschauten, war
es, als ob wir uns bereits unser ganzes Leben lang
gekannt und uns nur für einen kurzen Augenblick aus den
Augen verloren hätten. Die Zeit um uns herum schien
still zu stehen. Es war glücklicherweise ein sehr heißer
Tag, dem eine schwüle Nacht folgte. Bis im Morgengrauen
saßen wir Hand in Hand zusammen und erzählten uns
gegenseitig unsere Erlebnisse der letzten Jahre. Und
bevor die Sonne aufging, bekam ich von ihm, der bislang
ein eingefleischter Junggeselle geblieben war, einen
Heiratsantrag, den ich ohne Zögern und glückselig
annahm."
"Unter normalen Umständen wäre ich nie nach Deutschland
gekommen," sagte ihr jetziger Mann. "Nachdem ich nur mit
großer Mühe einen Anschlag überlebt hatte, halfen mir
Freunde meiner Familie, die schon beizeiten geflüchtet
war, das Land zu verlassen. Dem Mann, zu dem mir die
Freunde Kontakt verschafft hatten und der mich
herausbrachte, bereitete es große Mühe, da meine
Verletzungen noch nicht richtig ausgeheilt waren und ich
auf dem ersten Transport zu einem sicheren Flughafen
ständig in Ohnmacht zu fallen drohte.
Er
entschloss sich dann wortlos zu der kürzesten
Flugstrecke, die seiner Meinung nach jene nach
Deutschland war, obwohl er wusste, dass ich weder die
Sprache konnte, noch dort Angehörige hatte, zu denen er
mich ursprünglich bringen wollte, und er wusste, dass
ich es daher sehr schwer haben würde. So bekam er ohne
mein Wissen binnen kurzer Zeit neue Flugtickets. Ich
fiel nach der Ankunft buchstäblich aus allen Wolken, bis
ich bereits am dritten Tag eine wohlhabende Frau
kennenlernte, die meine Sprache beherrschte und mir
jegliche Hilfe anbot, einschließlich der Heirat.
Sie war, wie sie erzählte, gerade dabei, sich von ihrem
Mann zu trennen und gestand mir, sich sofort in mich
verliebt zu haben. Sie war eine ansehnliche Frau und ich
hielt alles für das größte Glück. Daher verstanden weder
ich noch andere Landsleute, die mich beneideten, dass
ich eines Tages eine Verabredung mit ihr nicht einhielt,
sondern in besagtem Park spazieren ging, in dem ich dann
Kinga kennenlernte, die außer verschiedenen
Gelegenheitsarbeiten, ihrer Verantwortung für ihre
Kinder, einer Wohnung und einem unverwüstlichen
Optimismus nichts hatte."
Kinga selbst meinte lachend dazu, dass sicher alles
einfach vorherbestimmt war:
"Ich hatte auch eine Verabredung und war schon in der
Straßenbahn unterwegs, als ich den Park sah, an der
nächsten Haltestelle aus der Bahn stieg, ein Stück
zurück ging durch die Anlage zu schlendern begann."
Zwei Arbeitgeber, die nach einem Vorstellungsgespräch
von ihrer Lebensgeschichte beeindruckt waren, stellten
sie kurz nach ihrer Vermählung ein, obwohl sie beide
nicht mehr die Jüngsten sowie "branchenfremd" waren und
aufgrund ihrer vormals beruflichen Laufbahn als
"überqualifiziert" galten. Sie arbeiteten sich schnell
ein und bleiben trotz relativ geringer Bezahlung loyal
in ihrer Stellung.
Beide sind schon viele Jahre glücklich verheiratet und
leben, seitdem Kingas Kinder ihr jeweiliges Studium
beendet haben, in trauter Zweisamkeit zusammen.
"Nur noch der Tod kann uns trennen. Deshalb ließen wir
die Vergangenheit ruhen, fragten nie nach dem "Wieso",
sondern nahmen das Leben einfach so, wie es kam -
glücklich, zusammen zu sein, bis Gott uns von dieser
Welt holt, " beendeten sie ihre Erzählung.
Ihre Geschichte will nicht mehr aus meinem Kopf und ich
ertappe mich dabei, dass ich mir Gedanken mache, wie es
dem einen ergehen werde, wenn er den anderen überlebt.
Und ich bete, dass keiner von ihnen jemals leiden muss.
Kostenlose
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Brasilianerin in
Salvador heiraten
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Warnhinweis---------------Wichtige
Mitteilung-----------------Warnhinweis
Unseriöse Adressenverkäufer treiben ihr Unwesen
Es wird dringend vor Adressenverkäufern gewarnt, die getürkte Adressen von
angeblich heiratswilligen, brasilianischen Frauen zum Kauf anbieten. Nach den
Recherchen einiger bekannter Journalisten, die über einen längeren Zeitraum die
Arbeitsweise der Adressenverkäufer, insbesondere des Adressenverkäufers aus den
USA – Latineuro.com – überprüft haben, sind folgende, unseriöse Praktiken
festgestellt worden:
- Es werden Adressen von brasilianischen Frauen angeboten, die bereits mehrere
Jahre verheiratet sind.
- Es werden Adressen von Brasilianerinnen angeboten, die mehr als 10 Jahre in
den Fotogalerien der Adressenverkäufer als aktuell abgebildet sind, aber nicht
mehr existieren.
- Es werden Adressen von Frauen mit kriminellem Hintergrund angeboten, die Geld
von heiratswilligen Männern kassieren und dann spurlos verschwinden.
- Es werden Adressen von Prostituierten angeboten, die keine Heiratsabsichten
haben, sondern nur reiche Männer suchen und diese abkassieren.
Letztendlich muss jeder potenzieller Adressenkäufer selbst entscheiden, ob er
Adressen von unseriösen Adressenverkäufern kauft und sich der Gefahr aussetzt,
von Business Frauen ausgebeutet zu werden oder gar keine Frau kennen lernt, die
ernste Absichten verfolgt.
Wenden Sie sich lieber einer registrierten, konventionellen Partnervermittlung
zu. Dann können Sie sicher sein, dass Sie für Ihr Geld auch eine entsprechende
Gegenleistung erhalten und individuell bedient werden. |
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