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Menschen, die einfach für einander bestimmt sind !
 
Es gibt Menschen, die sich begegnen müssen, und kein Weg scheint daran vorbei zu führen.

Anscheinend gibt es sie doch, die schicksalhafte Vorbestimmung. Die ältere Dame und ihr Mann, die mir nach einem Kennenlernen vor kurzer Zeit während eines gemütlichen Abends ihre Lebensgeschichte erzählten, überzeugen davon.

Kinga, wie ihr Zweitname lautet, gehörte bereits im Alter von fünfzehn Jahren zu einem der beliebtesten jungen Mädchen und wurde von zahlreichen Jungen in ihrer Umgebung heiß begehrt. Ich konnte es mir, ohne zuvor all die Liebesbriefe gelesen zu haben, die sie im Lauf der Jahre bekommen hatte, sofort vorstellen. Sie ist geistig imme noch sehr frisch, hilfsbereit mit einem offenen Ohr für jedermann und stets in guter Laune anzutreffen. Das schönste an ihr sind ihre großen Augen mit einem warmherzigen Glanz, die trotz ihres fortgeschrittenen Alters immer noch sehr lebhaft und wach in die Welt schauen.

Ihre Eltern, die aus einem anderen Land zugezogen waren, was Kinga etwas "exotisches" verlieh, verstanden im Lauf der folgenden Jahre ebenso wenig wie alle anderen Menschen, dass sie allen noch so ernst gemeinten Werbungen der jungen Männer ablehnend gegenüber stand; handelte es sich doch vorwiegend um solche, die aus sogenanntem guten Haus stammten, das Gymnasium oder auch wie später sie selbst die Universität besuchten, eine vielversprechende Karriere vor sich haben zu schienen und zudem gutaussehend waren, so dass sich die meisten anderen Mädchen selbst gerne von ihnen umworben gesehen hätten.

Doch unmittelbar nach Abschluss ihres Studiums verließ Kinga Deutschland, mit nur ein paar Kleidungsstücken und Büchern, an denen hing, im Gepäck und dazu einen Karton voller Briefe von ihren Eltern, Freunden und Verehrern, die sie bis heute aufbewahrt hat und mir anschließend zu lesen gab, um ihre Geschichte abzurunden.

Sie reiste wie eine Schwalbe in den Süden und hatte keine Probleme, da sie bereits acht Fremdsprachen beherrschte. Mit ihrer angeborenen Leichtigkeit lernte sie schnell neue Menschen kennen; darunter auch ältere, erfahrene Kollegen, die sie beruflich schätzten, sie gleichzeitig weiterschulten, um ihr eine gute Karriere zu ermöglichen und ihr zu einer Anstellung verhalfen.

Doch erhielt sie Heiratsanträge, gab sie alles auf, weil sich die Bewerber erneut als allzu hartnäckig erwiesen. Sie pflegte noch vor dem Morgengrauen zu verschwinden, nur eine knappe schriftliche Mitteilung hinterlassend, damit sich keiner unnötig sorgte, um in einem anderen Land neu zu beginnen, und es verschlug sie immer weiter weg.

Noch vor Erreichen des 30. Lebensjahres entschloss sie sich überraschend, 3 000 km entfernt von ihrer Heimat, den Antrag eines studierten Mannes aus guter Familie anzunehmen, den sie erst drei Wochen lang kannte.

"Aber auch wenn er ein einfacher Arbeiter gewesen wäre; es hätte keine Rolle gespielt. Ich fühlte mich bei ihm vom ersten Augenblick an glücklich und geborgen," sagte sie.

Sie heirateten, gründeten eine Familie und zogen nach einigen Jahren nach Deutschland, weil es dort nach Meinung ihres Mannes ein besseres berufliches Fortkommen gäbe.

"Ich weiß nicht, weshalb ich Kinga vertrieb," erzählte er, nachdem er bereit gewesen war, sich mit mir zu unterhalten. Ich hatte all meine Mut zusammengenommen und ihn um seine Stellungsnahme gebeten, weil mich die Geschichte zu sehr interessierte und bewegte. So fuhr er fort:

"Ich liebte sie bereits kurz nach unserer ersten Begegnung. Alle Menschen in unsere Umgebung fanden ebenso, unser Zusammentreffen sei etwas Besonderes und unsere Ehe stünde unter einem ganz speziellen guten Stern. Sie war aus weiter Entfernung auf mich zugekommen und die erste, mit der ich ein gemeinsames Leben aufbauen wollte.

Doch wie unter einem inneren Zwang begann ich nach einigen Jahren, sie schlecht zu behandeln. Ich erreichte in Deutschland beruflich mehr, als ich mir erträumt hatte. Die Kinder waren gesund und entwickelten sich prächtig, und wir hatten allen Grund zum Glücklichsein. Plötzlich stieß ich meine Frau oft vor den Kopf und ging zu allem Überfluss in meiner spärlichen Freizeit meistens alleine meinen Hobbys nach, obwohl sie auch ihre Freude daran hatte. Wenn sie im Winter, an deren Kälte sie sich nicht mehr gewöhnen konnte, krank wurde, half ich ihr erst recht nie.

Es war im Grunde genommen alles unlogisch, denn gleichzeitig hatte ich immer Angst, sie könnte mich verlassen. So machte ich sie auch finanziell vollkommen von mir abhängig. Seltsamerweise war ich dann derjenige, der eines Tages ging. Keiner unserer Freunde und nicht einmal unsere Kinder, die mir ins Gewissen zu reden versuchten, konnte mich in meinem zerstörerischen Treiben aufhalten, selbst Kinga nicht, die mich einmal inständig darum bat."

Es war, als ob einige nur darauf gewartet hätten, dass er sie verließ. Etliche Männer, die in der Zwischenzeit verwitwet, geschieden oder immer noch ledig waren, machten Kinga nach Bekanntwerden der gescheiterten Ehe sehr rasch Heiratsanträge. Es waren wieder gutsituierte Männer mit ansehnlichen Berufen, die ihr und den Kindern ein schönes Leben zu bieten bereit waren.

Sie schlug zur Verwunderung aller jeden Antrag aus und nahm, weil sie altersmäßig nichts mehr anderes bekam, die niedrigsten und körperlich schwersten Aushilfsarbeiten an, um sich und die Kinder ernähren und ihnen eine gute Schulausbildung bieten zu können. Auch störte sie es nicht, dass sie ihren ganzen Freundeskreis verlor, der aus vorwiegend wohlhabenden Menschen bestand und die sich ihrer Bekanntschaft plötzlich schämten.

Alle bezeichneten sie als verrückt, hielten ihr vor, die ungewohnte schwere Arbeit körperlich nicht lange durchzustehen und forderten sie inständig auf, sich mit ihrem Mann auszusöhnen oder einen der Heiratsanträge anzunehmen.

In den meisten Briefen, die sie in jener Zeit erhielt, stand immer nur, dass keine vernünftige Frau in einer solchen Situation derartig ernst gemeinte und wohlwollende Anträge ausschlagen würde, und alle endeten mit der Aufforderung des Schreibers, nie um Hilfe zu bitten, falls sie einmal nicht mehr zurecht käme.

Kinga blieb aber weiterhin unbeirrt. Selbst als ihr Mann zurückkehren wollte, weil er das Leben mit ihr und den Kindern zu vermissen begann, bat sie ihn trotz aller Mühseligkeiten um die Scheidung, in die er schließlich vollkommen verwirrt und ermüdet einwilligte.

"Es lag so etwas Festes in ihrem Entschluss, der mich vollkommen überrumpelte, " fügte er hinzu. "Doch gleichzeitig wirkte sie wie ein Mensch, der nur noch wie im Schlaf wandelnd seinen Weg geht. Inzwischen glaube ich einfach, dass ihr jetziger Mann Schuld an allem war; einfach, weil er existiert und sie sich irgendwann begegnen mussten."

Kinga lernte tatsächlich bald einen Mann kennen, der Dank eines anderen aus einem 5 500 km entfernten Kriegsgebiet entkommen konnte, und nur innerhalb weniger Monate heirateten sie mit der Hilfe ihnen sehr wohlgesinnter, bislang vollkommen unbekannter Menschen, die sich plötzlich ihrer annahmen.

"Bei unserer ersten Begegnung in einem Park waren wir einander sofort so vertraut, wie es uns nie zuvor passiert war," erzählte Kinga, und ihr Mann lachte bei dieser Erinnerung. "Es gab jede Menge Bänke; aber nein, wir steuerten plötzlich beide nur diese eine an. Er kam von rechts, ich von links, und dann rannten wir plötzlich wie zwei kleine Kinder auf die Bank zu.

Wir erreichten sie gleichzeitig und jeder setzte sich atemlos auf eine Seite. Als wir uns dann anschauten, war es, als ob wir uns bereits unser ganzes Leben lang gekannt und uns nur für einen kurzen Augenblick aus den Augen verloren hätten. Die Zeit um uns herum schien still zu stehen. Es war glücklicherweise ein sehr heißer Tag, dem eine schwüle Nacht folgte. Bis im Morgengrauen saßen wir Hand in Hand zusammen und erzählten uns gegenseitig unsere Erlebnisse der letzten Jahre. Und bevor die Sonne aufging, bekam ich von ihm, der bislang ein eingefleischter Junggeselle geblieben war, einen Heiratsantrag, den ich ohne Zögern und glückselig annahm."

"Unter normalen Umständen wäre ich nie nach Deutschland gekommen," sagte ihr jetziger Mann. "Nachdem ich nur mit großer Mühe einen Anschlag überlebt hatte, halfen mir Freunde meiner Familie, die schon beizeiten geflüchtet war, das Land zu verlassen. Dem Mann, zu dem mir die Freunde Kontakt verschafft hatten und der mich herausbrachte, bereitete es große Mühe, da meine Verletzungen noch nicht richtig ausgeheilt waren und ich auf dem ersten Transport zu einem sicheren Flughafen ständig in Ohnmacht zu fallen drohte.

Er entschloss sich dann wortlos zu der kürzesten Flugstrecke, die seiner Meinung nach jene nach Deutschland war, obwohl er wusste, dass ich weder die Sprache konnte, noch dort Angehörige hatte, zu denen er mich ursprünglich bringen wollte, und er wusste, dass ich es daher sehr schwer haben würde. So bekam er ohne mein Wissen binnen kurzer Zeit neue Flugtickets. Ich fiel nach der Ankunft buchstäblich aus allen Wolken, bis ich bereits am dritten Tag eine wohlhabende Frau kennenlernte, die meine Sprache beherrschte und mir jegliche Hilfe anbot, einschließlich der Heirat.

Sie war, wie sie erzählte, gerade dabei, sich von ihrem Mann zu trennen und gestand mir, sich sofort in mich verliebt zu haben. Sie war eine ansehnliche Frau und ich hielt alles für das größte Glück. Daher verstanden weder ich noch andere Landsleute, die mich beneideten, dass ich eines Tages eine Verabredung mit ihr nicht einhielt, sondern in besagtem Park spazieren ging, in dem ich dann Kinga kennenlernte, die außer verschiedenen Gelegenheitsarbeiten, ihrer Verantwortung für ihre Kinder, einer Wohnung und einem unverwüstlichen Optimismus nichts hatte."

Kinga selbst meinte lachend dazu, dass sicher alles einfach vorherbestimmt war:

"Ich hatte auch eine Verabredung und war schon in der Straßenbahn unterwegs, als ich den Park sah, an der nächsten Haltestelle aus der Bahn stieg, ein Stück zurück ging durch die Anlage zu schlendern begann."

Zwei Arbeitgeber, die nach einem Vorstellungsgespräch von ihrer Lebensgeschichte beeindruckt waren, stellten sie kurz nach ihrer Vermählung ein, obwohl sie beide nicht mehr die Jüngsten sowie "branchenfremd" waren und aufgrund ihrer vormals beruflichen Laufbahn als "überqualifiziert" galten. Sie arbeiteten sich schnell ein und bleiben trotz relativ geringer Bezahlung loyal in ihrer Stellung.

Beide sind schon viele Jahre glücklich verheiratet und leben, seitdem Kingas Kinder ihr jeweiliges Studium beendet haben, in trauter Zweisamkeit zusammen.

"Nur noch der Tod kann uns trennen. Deshalb ließen wir die Vergangenheit ruhen, fragten nie nach dem "Wieso", sondern nahmen das Leben einfach so, wie es kam - glücklich, zusammen zu sein, bis Gott uns von dieser Welt holt, " beendeten sie ihre Erzählung.

Ihre Geschichte will nicht mehr aus meinem Kopf und ich ertappe mich dabei, dass ich mir Gedanken mache, wie es dem einen ergehen werde, wenn er den anderen überlebt. Und ich bete, dass keiner von ihnen jemals leiden muss.

Kostenlose Klientenberatung - Tel. 07633-980-9633

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Warnhinweis---------------Wichtige Mitteilung-----------------Warnhinweis

Unseriöse Adressenverkäufer treiben ihr Unwesen


Es wird dringend vor Adressenverkäufern gewarnt, die getürkte Adressen von angeblich heiratswilligen,  brasilianischen Frauen zum Kauf anbieten. Nach den Recherchen einiger bekannter Journalisten, die über einen längeren Zeitraum die Arbeitsweise der Adressenverkäufer, insbesondere des Adressenverkäufers aus den USA – Latineuro.com – überprüft haben, sind folgende, unseriöse Praktiken festgestellt worden:

- Es werden Adressen von brasilianischen Frauen angeboten, die bereits mehrere Jahre verheiratet sind.

- Es werden Adressen von Brasilianerinnen angeboten, die mehr als 10 Jahre in den Fotogalerien der Adressenverkäufer als aktuell abgebildet sind, aber nicht mehr existieren.

- Es werden Adressen von Frauen mit kriminellem Hintergrund angeboten, die Geld von heiratswilligen Männern kassieren und dann spurlos verschwinden.

- Es werden Adressen von Prostituierten angeboten, die keine Heiratsabsichten haben, sondern nur reiche Männer suchen und diese abkassieren.

Letztendlich muss jeder potenzieller Adressenkäufer selbst entscheiden, ob er Adressen von unseriösen Adressenverkäufern kauft und sich der Gefahr aussetzt, von Business Frauen ausgebeutet zu werden oder gar keine Frau kennen lernt, die ernste Absichten verfolgt.

Wenden Sie sich lieber einer registrierten, konventionellen Partnervermittlung zu. Dann können Sie sicher sein, dass Sie für Ihr Geld auch eine entsprechende Gegenleistung erhalten und individuell bedient werden.